Yassine La Gamiri siegt in Neuwied

Neues aus dem Boxring: Yassine gewinnt auch den dritten Profikampf

Yassine La Gamiri hat auch seinen dritten Profikampf mit Leichtigkeit gewonnen. Nach dem dritten Niederschlag in Runde eins nahm der Ringrichter im pfälzischen Neuwied Yassines völlig überforderten Gegner Enis Colakovic aus dem Kampf.

Damit schraubt er seine Bilanz auf 3-0-0 bei drei Knockouts. Eigentlich hätte er am 18.06. gegen den Bosnier Dino Sabanovic antreten sollen, dieser wurde jedoch am Kampftag gesperrt. Der Veranstalter trieb daher einen Ersatzgegner auf. Sowohl Yassine, wie auch sein Trainer Jürgen Lutz und Manager Rainer Gottwald wussten bis zum Beginn des Kampfes deshalb nicht, mit wem Yassine im Ring stehen würde – und wie gut dieser Gegner sei. Dieser entpuppte sich als Eniz Colakovic aus Bosnien-Herzegowina, ein völlig unbeschriebenes Blatt. „Natürlich ist das nicht einfach, die Entscheidung zu treffen, seinen Boxer gegen einen völlig unbekannten Mann in den Ring steigen zu lassen. Aber Yassine ist ein sehr guter Boxer, und möchte jeden schlagen. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, trotzdem anzutreten“, erklärte Manager Gottwald vor dem Kampf. Und auch Trainer Jürgen Lutz erklärte: „Yassine will nach oben, da musst Du jeden schlagen. Der macht das schon.“ La Gamiri lies den Worten seines Trainers Taten folgen: Wie ein Derwisch fegte Yassine „La Gamiri“, der auch in Neuwied als Yassine „Lakmire“ angekündigt wurde, durch den Ring, lies seinem Gegner kaum Luft zum Atmen und verzichtete auf taktische Spielereien. Der einseitige Kampf endete so schon vor Ablauf der zweiten Minute.

Nach seinem Sieg im Hotel des Neuwieder Hauptsponsors von WM-Titelanwärter Dominik Britsch, steht Yassine nun in der Boxrec-Rangliste als marokkanische Nr. 1 im Supermittelgewicht. Eine Momentaufnahme, hofft Yassine La Gamiri – schließlich soll im nächsten Jahr der erste Titelkampf folgen.

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