Der Film Der geflohene Boxer erzählt die wahre Geschichte des Flüchtlings­boxers.

Yassine La Gamiri ist Boxer. In seiner Heimat Marokko kämpft er sogar in der Nationalmannschaft. Doch seine Siege bringen bald auch Probleme mit sich: Religiöse Extremisten werden aufmerksam auf den starken, jungen Mann und möchten ihn für ihre Zwecke instrumentalisieren. Yassine weigert sich – doch bald stehen immer wieder fremde Männer vor seinem Haus und fragen nach ihm. Also entschließt er sich zu fliehen.

Unser Film-Team begleitet für diese Langzeitdokumentation Yassine La Gamiris Leben zwischen Boxring und Flüchtlingsheim. Zwischen der Hoffnung auf einen Titelkampf – und jener auf eine Aufenthaltserlaubnis.

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„Der Film ist uns auch deshalb so wichtig, weil er nicht lediglich den Boxer, sondern auch den Menschen Yassine La Gamiri zeigt. Mit all den Problemen und Sorgen, die einen Flüchtling in Deutschland derzeit umtreiben.“

Pirmin StyrnolRegisseur von „Der geflohene Boxer“ Onchair-bros

„Wir können ja Fakten schaffen. Wenn er sich mit der Zeit für einen Titelkampf qualifizieren kann, dann ist das Fakt genug, dass er hier bleiben darf. Den behalte ich, den gebe ich nicht mehr her.“

Jürgen LutzTrainer von Yassine La Gamiri

„Er ist ein super Typ, ein toller Athlet und Sportsmann. Wir wissen nicht ob er wieder weg muss oder hier bleiben kann, oder wie das alles von den Ämtern her läuft, aber bei uns allen ist er herzlichst aufgenommen.“

Vincent Feigenbutzehem. Interimsweltmeister

„Da kam ein syrischer Autohändler und wollte uns den Yassine verkaufen. Wir haben gesagt: wir kaufen vielleicht ein T-Shirt, oder ein Auto, aber keine Menschen! Den Menschenhändler haben wir aus dem Gym gejagt, aber Yassine durfte bleiben.“

Rainer GottwaldBoxmanager